Pickel, trockene Hautstellen, juckende Kopfhaut, Schuppen, rissige Lippen, Karies,… gehören endgültig der Vergangenheit an! Hier erzähle ich Euch nicht nur von einem Hype in der Beauty Scene, sondern teile mit Euch meine Erfahrungen mit eins meiner absoluten Lieblings Öle. Hier findet Ihr die wichtigsten Infos zum Thema Kokosöl kurz erklärt:

Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Unter 25 Grad ist das Öl noch fest und wird deshalb auch Kokosfett genannt. Besonders im Winter, bei kühlen Temperaturen, wird Kokosöl erst durch Körpertemperatur oder einem warmem Wasserbad flüssig. Dieses gut aussehende durchsichtig-weiße Öl duftet nicht nur paradiesisch, es ist wegen seiner gesättigten Fettsäuren hoch erhitzbar und deswegen ideal zum Kochen, Backen & Braten. Aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften zählt Kokosöl zu den Must-haves die man in jedem Fall immer zu Hause oder mit auf Reisen haben sollte! Sogar bei Wunden oder leichten Abschürfungen beschleunigt Kokosöl den Heilungsprozess. Die intensiv feuchtigkeitsspendende und pflegende Wirkung verdankt das Öl dem Salzwasser. Die am Meer wachsenden Kokospalmen nehmen es über die Wurzeln auf und ziehen daraus Mineralien wie Zink, Eisen, Kalzium und Magnesium. Dazu gesellen sich Aminosäuren und Spurenelemente, essenzielle Fettsäuren und die Vitamine B, C und E.

Naturbelassenes Kokosnussöl bekommt Ihr entweder im Reformhaus, Bio-Supermärkten oder auch online.

Gutes unbehandeltes Kokosöl ist weder raffiniert noch desodoriert. Natives Kokosöl – das heißt, kaltgepresstes und naturbelassenes Kokosfett – ist hochwertiger als industriell verarbeitetes.

Wir wollen ja, dass uns die Vitamine und Mineralien weitestgehend erhalten bleiben!

Preisgünstiges Kokosöl ist in den meisten Fällen industriell gehärtet, was negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Die in vielen industriell behandelten Kokosölen hochkonzentrierten Transfettsäuren können das Risiko für Herz – Kreislauferkrankungen sowie erhöhte Cholesterinwerte steigern.

 

…für die Haut

Das Öl der Kokosnuss besteht, ebenso wie Lorbeer- und Palmkernöl, zu über 40 Prozent aus Laurinsäure, einer mittellangkettigen, gesättigten Fettsäure. Und die wirkt auf der Haut antibakteriell, hemmt das Keimwachstum und bekämpft Entzündungen. Um Pickeln den Kampf anzusagen, könnt Ihr reines natürliches Kokosöl regelmäßig auf die betroffenen Stellen auftragen. Geht allerdings sparsam damit um, da es in großen Mengen die Poren verstopft.

 

…als Feuchtigkeitspflege 

Kokosöl ist eine wunderbare Feuchtigkeitspflege von Kopf bis Fuß. Da es antibakteriell, antifungal und feuchtigkeitsspendend in einem ist, könnt Ihr es als Nachtcreme für’s Gesicht und als Bodylotion-Ersatz nach dem Duschen anwenden. Kokosöl schützt vor trockener Haut, verzögert die Faltenbildung und hilft sogar bei Cellulite!

 

…für die Haare

Auch für Eure Haare eignet sich Kokosöl hervorragend. Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure bewirkt wahre Wunder! Es lässt Eure Haare glänzen und befreit die Kopfhaut von Schuppen.

Einfach Abends vor dem Schlafengehen die Kopfhaut und Haarlängen sanft mit dem Öl einmassieren – ein Handtuch – Turban auf den Kopf binden oder ein Handtuch auf den Kopfpolster legen damit nichts fettig wird – nach Eurem Schönheitsschlaf die Haare mit einem milden Shampoo gut durchwaschen ( falls möglich die Haare am besten Lufttrocknen lassen, um Haare und Kopfhaut zu schonen) THAT’S IT! Diese Prozedur könnt Ihr ein- oder auch mehrere Male wöchentlich anwenden. Je nachdem wie es Euch gut tut.

 

…als Lippenpflege

Gegen rissige, trockene und wunde Lippen hilft der Allrounder auch und unterstützt zudem den natürlichen Heilungsprozess. Einfach ein kleines Tiegelchen (bekommt Ihr in jeder Apotheke) abfüllen und schon ist das Kokosöl immer griffbereit dabei. Bye-bye  Mundecken – Eure Haut wird beruhigt und natürlich desinfiziert. Das Öl erschafft ein Milieu indem sich Bakterien und Pilze nicht wohlfühlen. Ein wenig Kokosöl auf die Lippen pflegt sie geschmeidig, lässt sie glänzen und riecht einfach herrlich!

 

…zur Zahnreinigung

Kokosöl pflegt die Schleimhäute & hilft, kleinere Verletzungen zu heilen. Die Antibakterielle Wirkung des Öls verbessert die Mundflora. Es eignet sich hervorragend zum täglichen Ölziehen.

Das Kokosöl fungiert als Magnet für Parasit, Fungus, Candida, Pilz & sonstige unerwünschte Giftstoffe. Am Ende werden die gebundenen Organismen durch das Ausspucken aus dem Körper entfernt. Zudem kann eine Ölziehkur auch den Säuren-Basen Haushalt im Körper wiederherstellen, indem die Speichelproduktion angeregt wird. Das ist umgekehrt wieder dazu nützlich, im Mundraum ein Milieu zu schaffen das Kariesbakterien das Leben schwer macht!

Das Ausspucken ist dabei deswegen so wichtig, weil sonst die gesammelten Toxine im Körper bleiben und somit weiteren Schaden anrichten können.

Wichtig: Ölziehen ersetzt nicht das tägliche Zähneputzen!

Ich persönlich mache das Ölziehen gleich nach dem Aufstehen auf leeren Magen während ich noch ganz schlaftrunken meinen Kaffee zubereite.

Ölziehen: Nehmt Euch morgens nüchtern 1 Esslöffel Kokosöl in den Mund und zieht die Flüssigkeit etwa 5.20 Minuten zwischen den Zähnen hin und her. Anschließend wird das Öl (inklusiver Keime) ausgespuckt. Ganz wichtig! Wir wollen keine unerwünschten Organismen in unserem Körper, weder in der Mundhöhle noch im Darmtrakt. Kokosöl am besten in den Mülleimer spucken, da dieses fest werden und den Abfluss verstopfen könnte. Danach den Mund mehrmals mit warmem Wasser ausspülen – Zähne wie gewohnt putzen.

Eine Verbesserung fühlt Ihr erst nach einiger Zeit. Also am besten ein Morgenritual daraus machen und das für mindestens 14 Tage.

Info: Egal, ob Ihr euch nun zum regelmäßigen Ölziehen mit Kokosöl, Sesam- oder Hanföl entscheidet. Der stärkste Faktor für eine optimale Mundgesundheit, viel Energie und eine stabile Psyche ist und bleibt eine gesunde Ernährungsweise.

Zucker, Getreide- und Milchprodukte belasten die Zähne, das Zahnfleisch und unseren gesamten Körper. Wenn überhaupt, solltet Ihr sie nur in kleinen Mengen zu euch nehmen. Bei diesem Thema sind sich Zahnärzte weltweit einig.

Hier ein Rezept für selbsthergestellte Zahnpasta mit Kokosöl: 4 Esslöffel Öl mit 2 Esslöffel Natron und etwas Pfefferminzöl mischen – wie gewohnt die Zähne putzen.

 

…als Badezusatz

Natürlicher geht es ja wohl kaum! Auch wenn hier diesmal nichts in der Badewanne schäumt, sprudelt, die Farbe wechselt oder explodiert, ist Kokosöl ein pures Erlebnis für die Sinne. Die Haut nimmt tatsächlich einen Teil des nährenden Öls auf. Jedoch muss die Badewanne im Anschluss um einiges länger geputzt werden, um den öligen Film von der Oberfläche verschwinden zu lassen. Achtung: Rutschgefahr!

 

…als Make – up – Entferner 

Perfekt für deine Wimpern und die sensible Augenpartie! Wer auf viele Inhaltsstoffe allergisch reagiert, ist bei Kokosöl genau an der richtigen Adresse! Es entfernt sogar Wasserfestes Make-up. Einfach etwas Kokosöl auf ein Wattepad geben und damit sanft das Gesicht abreinigen. Bonus: Gesündere und längere Wimpern!

 

…Make – up – Unfälle korrigieren

Wattestäbchen mit etwas Kokosöl benetzen, und schon lassen sich damit über den Rand gemalte Lippenkonturen, Mascara . und Kajal Patzer fabelhaft korrigieren.

 

…als Deodorant

Ihr habt Deos die Aluminium enthalten? Kokosöl ist die perfekte Alternative! Die antibakterielle Wirkung des Kokosöls hemmt die Vermehrung geruchsbildender Bakterien. Es braucht jedoch etwas Zeit bis sich der Körper daran gewöhnt hat und nicht mehr riecht, da eventuell die chemischen Altlasten aus dem Körper restlos ausgeschwitzt werden müssen.

Starte deinen ersten Versuch über Nacht. Einfach mit etwas Kokosöl sanft die Achseln einmassieren. Das Kokosöl zieht schnell ein und hinterlässt ein samtiges Hautgefühl. Klebegefühl, Deoflecken, Nässegefühl und chemische Stoffe die in unser System eindringen wollen, gehören zweifelsohne zur Vergangenheit! Zudem riechst du nach Kokos-Busserl – zum anbeißen! Nach einigen Wochen der Check: Alles sauber & frisch!

 

…als Pflege für Unterwegs

Hat man einen kleinen Tiegel Kokosöl in der Tasche, kann man damit jederzeit Nägel und Lippen pflegen, trockene Haarspitzen bändigen und raue Knie oder Ellbogen geschmeidig machen.

Tipp: Einfach etwas Kokosöl auf die Haut geben und langsam einmassieren. Kokosöl gibt einen tollen Schimmer!